Eule mit Olivenzweig auf einem Tetradrachmon (454-404 v.Chr.)

Wappenmünzen sind Silbermünzen aus Athen, die im Zeitraum von etwa 570 bis 510 v. Chr. geprägt wurden. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Didrachmen, in der späteren Phase auch um Tetradrachmen.

Wappenmünze von Athen – Eule mit Olivenzweig abgebildet auf einem Tetradrachmon (454-404 v.Chr.).

Wappenmünzen sind Silbermünzen aus Athen, die im Zeitraum von etwa 570 bis 510 v. Chr. geprägt wurden. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Didrachmen, in der späteren Phase auch um Tetradrachmen. Wenn die Vermutung mancher Wissenschaftler korrekt ist, wurde das Münzwesen in Athen erst um 550 v. Chr. durch Peisistratos eingeführt. Somit würde sich auch die Datierung in diesen Zeitrahmen verschieben.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wappenm%C3%BCnzen_von_Athen

Die Redensart Eulen nach Athen tragen (γλαῦκας εἰς Ἀθήνας κομίζειν oder γλαῦκ᾿ Ἀθήναζε ἄγειν bzw. ἡγεῖσθαι) steht für eine überflüssige Tätigkeit. Sie geht auf den antiken griechischen Dichter Aristophanes zurück, der den Ausspruch in seiner satirischen Komödie Die Vögel um 400 v. Chr. prägte. Dort wird in Vers 301 eine herbeifliegende Eule mit den folgenden Worten kommentiert:
„(301) Τὶς γλαῦκ᾿ Ἀθήναζε [ἐκόμισε]; Wer [hat die] Eule nach Athen [gebracht]?“

Eulen gab es damals als Symbol der Göttin Athene, der Schutzgöttin der Stadt, sehr viele (vgl. Eule der Minerva), sodass sie nicht extra nach Athen gebracht werden mussten, da sie selbst viel besser und schneller dorthin fliegen können. Die Eule symbolisierte die Klugheit, vor allem deshalb, weil sie auch im Dunkeln sehen kann. Wie die athenischen Abbildungen zeigen, ist es eine bestimmte Eulenart, der Steinkauz (Athene noctua). Wolfgang Hildesheimer hat daraus die ironische Erzählung „Ich trage eine Eule nach Athen“ entwickelt, in der es tatsächlich um einen Steinkauz geht.

Es ist also möglich, den Satz als Hinweis auf die unsinnige Tätigkeit zu deuten, Weisheit in die Stadt zu bringen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er sich auf die Münzen Athens bezog, auf denen das Tier prangte. Aristophanes bezeichnete es als überflüssig, Silbermünzen (mit der Eule) ins reiche Athen zu schicken. In Vers 1106 schreibt er dazu etwa: „An Eulen wird es nie mangeln.“

Bis zur Umstellung auf den Euro zu Beginn des 21. Jahrhunderts war in die Griechische Drachme eine Eule geprägt. Die Abbildung einer zwischen 490 und 220 vor Christus von Hand geschlagenen attischen Vier-Drachmen-Münze aus Silber wurde für die Rückseite der griechischen 1-Euro-Münze gewählt.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Eulen_nach_Athen_tragen

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