Olivenblätter-Quarkbrötchen | Olivnblätta-Topfensemmel

Für 5 Personen:
5 Esslöffel Bio Olivenblättertee

In Bayern wird Quark auch Topfen genannt und als Semmel werden dort die Brötchen bezeichnet. Aus diesem Grund müssten meine Quarkbrötchen eigentlich Topfensemmel heißen, denn entstanden sind sie in Bayern und das kam so …

Anfang Oktober war ich bei Freunden in der Nähe von München eingeladen. Zu dieser Zeit findet in der bayerischen Landeshauptstadt traditionell das Oktoberfest statt. Für das größte Volksfest der Welt, in Bayern Wiesn genannt, wird extra ein spezielles Festbier gebraut, das eine Stammwürze von mindestens 13,5 % aufweisen muss und circa 6 % Alkohol enthält. Eines dieser sehr leckeren und süffigen Wiesn-Biere habe ich bei einem zünftigen Abendessen probiert und nach ein paar Maß kam mir die Idee zu diesem Rezept; übrigens, beim Bestellen darauf achten, es heißt immer EINE Maß und man spricht sie mit kurzem „a“ aus und als wäre sie wie “Mass” geschrieben.

Bier war also der Vater des Gedankens, aus dem dieses Gebäck entstanden ist. Das merkt man den Brötchen auch an. Sie sind kompakt, sättigend und haben einen angenehm herben Geschmack – sie können sozusagen guad dogegnhoidn. Mit Olivnblätta-Topfensemmel lässt sich also – so wie mit ein paar Brezen – das feucht-fröhliche Beisammensein ein wenig verlängern. Und wer weiß, möglicherweise helfen die Olivenblätter auch dabei, den Kater am nächsten Tag in etwas abgemilderter Form zu erleben?
In diesem Sinne: „Hoch de Depf und schwoàbt sas owe, de Bria. Prost!“

Zutaten 
400 g Weizenmehl
250 g Quark (Rahmstufe – 14,5% Fett)
100 g Haferflocken
70 ml arve Bio Olivenöl
2 Eier
5 EL zerkleinerten Bio Olivenblättertee
1 EL Honig
1 Backpulver
Prise Salz – evtl. grobkörniges Salz zum Bestreuen (optional)

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Alle Zutaten für die Quarkbrötchen mit Olivenblättertee auf einen Blick

Zubereitung – Den Olivenblättertee (A) in möglichst kleine Stückchen zerkleinern und bereits am Vortag, noch besser 2 Tage vorher, in das Olivenöl einlegen (B). Eventuell darin enthaltene harte Stielpartikel vorher entfernen – zum Einlegen z.B. ein ausgespültes Honig- oder Marmeladenglas mit Deckel verwenden.
Butter, Eier, Honig, Quark und Salz in einer Schüssel vermengen. Backpulver zusammen mit Haferflocken und Mehl vermischen.
Alles zusammen mit den eingelegten Olivenblättern vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig eine Rolle formen und in 12 bis 16 gleiche Stücke schneiden. Zu kleinen Brötchen formen und kreuzweise einschneiden. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft etwa 15 bis 20 Minuten backen.

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Die ausgebackenen, goldbraunen Olivenblätter-Quarkbrötchen

Sehr erstaunt war ich über die wunderschöne goldbraune, geradezu safrangelbe, leicht grünstichige Färbung der Brötchen. Eine Farbauffälligkeit die sich wahrscheinlich aus der Verbindung zwischen dem grün gefärbten Olivenöl und den Eidottern ergibt. Tatsache ist auch, dass die Brötchen sehr kompakt ausgefallen sind und trotz des Backpulvers kaum aufgegangen waren; was bei dem schweren Teig auch nicht verwunderlich ist. Ich sehe das nicht unbedingt als Nachteil. Die Brötchen sind dadurch schön handlich wie Knabbergebäck oder etwas größere Plätzchen. Es wäre interessant bei einem weiteren Versuch statt des Backpulvers Frischhefe zu nehmen – nur um zu sehen was passiert.

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Kompakt, sättigend und leicht-herb im Geschmack – die „Olivnblätta-Topfensemmel“

Geschmacksprofil – Die ofenfrischen Brötchen haben eine schöne Kruste und sind innen weich und etwas mürbe.  Die Haferflocken verleihen dem Gebäck „einen nussigen Charakter“ – ihre Konsistenz vermittelt den Eindruck, es wären fein gehobelte Mandeln im Teig. Die Olivenblätter sind deutlich herauszuschmecken. Sie hinterlassen ein leicht-herbes Aroma mit einer dezent bitteren Note am Gaumen und auf der Zunge, die sich aber wunderbar mit der verhaltenen Süße des Honigs arrangiert. Obwohl zum Backen keine Butter verwendet wird, haben die Olivenblätter-Ouarkbrötchen einen erstaunlich „buttrigen“ Geschmack.

Tipp – Rechtzeitig daran denken den Olivenblättertee schon 1 oder 2 Tage vorher in das Olivenöl einzulegen. Die Brötchen sind ziemlich lange haltbar; noch am 4. Tag waren sie genießbar. Am Besten haben sie jedoch am ersten Tag geschmeckt. Wer mag, kann die Olivenblätter-Quarkbrötchen noch zusätzlich, wie eine Brezel, vor dem Backvorgang mit etwas grobkörnigem Salz bestreuen. Ach ja, … „Und mid frischa Butta drauf san sie no vii bessa!“

Rezept von Tom Pantone ©
„Ich möchte mich ganz herzlich bei Ben Krumpholz für die gemeinsame Jagd nach dem Topfen bedanken!“

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Olivenblätter-Likör | Liquore alle foglie d’olivo (1.Teil)

Auf 700 ml Alkohol (insg. 35 Einheiten á 2 cl):
50 g Bio Olivenblättertee

Einer der Hauptwirkstoffe in den Früchten und Blättern des Olivenbaumes ist das entzündungshemmende und gegen eine Vielzahl von Krankheiten helfende Oleuropein. Dank der Olivenblätter können auch Menschen die Olivenöl nicht vertragen, die positiven Wirkstoffe die in der Olive stecken für sich nutzen. Eine fettfreie Alternative kann der einfache Olivenblättertee oder auch, als klassischer Magenbitter, der hier beschriebene Likör aus Olivenblättern sein. Der Begriff Likör stammt vom lateinischen Wort liquor für „Flüssigkeit“ ab und bezeichnet eine aromatische Spirituose mit relativ hohem Zuckergehalt (mind. 100g/L). Der Alkoholgehalt eines Likörs liegt normalerweise bei 15 bis 40 % Vol.

Bereits Hildegard von Bingen, eine in der katholischen Kirche als Heilige verehrte Benediktinerin und Schriftstellerin des 12. Jahrhunderts, empfahl Olivenblätter gegen Magen­schmerzen und Verdauungsprobleme. Interessant für Biologie und Medizin sind ihre Abhandlungen über Pflanzen und Krankheiten, in denen sie dazu riet Heilkräuter in Wein einzulegen, um ihre Inhaltsstoffe herauszulösen. Schon in der römischen und griechischen Antike wurden Weine aromatisiert und medizinisch genutzt. Jedoch erst im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts brachte Arnaldo von Villanova, Rektor der medizinischen Fakultät Montpellier, die Technik der Destillation von einem Kreuzzug mit nach Europa. In Alkohol und Alkoholwassergemische legte Villanova eine Vielzahl von Heilpflanzen ein, um deren Wirkstoffe herauszulösen. Diese Technik nennt man Mazeration. Sie gehört neben dem Destillieren noch heute zu den beiden Grundtechniken der Likörherstellung. Eine Mazeration kann von ein paar Stunden bis zu mehreren Wochen dauern. Nach der Mazeration wird der Alkohol mitsamt den extrahierten essentiellen Ölen in der Regel noch ein bis zweimal destilliert. Zum Destillieren benötigt man jedoch spezielle Apparaturen, weshalb wir uns in dem hier vorgestellten Rezept lediglich auf die Mazeration beschränken.

Wichtig für Abfüllung und Aufbewahrung des Likörs sind ein Trichter und eine saubere Glasflasche

Zutaten – 
700 ml Wodka
100 g Bio Rohrzucker
50 g Bio Olivenblättertee
Schalenabrieb von 1/2 bis 1 Bio Zitrone (nach Gusto)
Für die Abfüllung und Lagerung werden zudem ein Abfülltrichter sowie eine saubere 1 Liter Glasflasche benötigt.

Die Zutaten: Olivenblättertee, geriebene Zitronenschalen, Rohrzucker und Wodka

Zubereitung – Die Olivenblätter in eine leere und absolut saubere Glasflasche mit 1 Liter Fassungsvermögen füllen. Anschließend den Rohrzucker dazugegeben. Zum Schluss die geriebene Schale der Bio-Zitrone zusammen mit dem Wodka nach und nach in die Flasche spülen. Je nachdem wie eng die Trichtermündung bzw. der Flaschenhals ist, kann diese Aktion sich ein wenig kompliziert gestalten. Wir empfehlen daher etwas zum „Stochern“ bereitzuhalten – z.B. einen Schaschlikspieß oder Ähnliches. Kleinere Verstopfungen können damit gleich während des Einfüllvorgangs verhindert bzw. gelöst werden. Nach der Abfüllung die gut verschlossene Flasche für 4 Wochen kühl und dunkel lagern. Täglich ein wenig schütteln, damit sich der Zucker vollständig auflöst. 

Nach etwa 4 Wochen wird der Likör abgeseiht und gefiltert um abschließend für weitere 6 Wochen dunkel gelagert zu reifen. Der Abseih- und Filtervorgang sowie erste Geschmackseindrücke und kreative Ideen zu den Verwendungsmöglichkeiten des Olivenblätter-Likörs werden ausführlich im 2. Teil des Rezeptes besprochen und dokumentiert. Wir sind gespannt und durstig …

Nach dem Einfüllen der Olivenblätter in die Flasche wird der Rohrzucker dazugegeben

Die geriebenen Zitronenschalen werden zusammen mit dem Wodka in die Flasche „gespült“

Die wichtigste Zutat für diesen Likör ist der Bio-Olivenblättertee von arve™

Tipps – Bevor mit der Herstellung begonnen wird, bitte folgendes beachten:

  • Wir empfehlen zur Herstellung nur hochwertige Zutaten zu verwenden, denn die Zutaten machen letztendlich auch den Geschmack des Likörs aus!
  • Der Alkoholgehalt spielt bei der Herstellung des Olivenblätter-Likörs eine entscheidende Rolle, schließlich geht es darum, die Wirk- und die Aromastoffe aus den Zutaten zu lösen. Je höher der Alkoholgehalt ist, um so besser werden diese aus den Blättern gelöst. Generell ist dafür ein Alkoholgehalt um die 40 % ausreichend. Außerdem wirkt sich die desinfizierende und konservierende Wirkung des Alkohols positiv auf die Haltbarkeit des Endproduktes aus.
  • Auch der Alkohol ist ein „Geschmacksträger“. Für dieses Rezept wurde Wodka verwendet. Man könnte natürlich auch Korn oder Rum sowie andere Spirituosen nehmen, wenn deren spezieller Eigengeschmack gewollt ist.
  • Wir raten zu Wodka oder Korn, da diese beiden Spirituosen relativ geschmacksneutral sind und somit die Aromen der anderen Zutaten am Besten zur Geltung kommen; außerdem sind sie in jedem Supermarkt erhältlich. Die Verwendung von reinem Alkohol ist auch möglich, jedoch im Vergleich sehr teuer – 1 Liter kostet im Handel so um die 30,– € (z.B. Primasprit).
  • Alkohol kann natürlich auch in Apotheken gekauft werden. Jedoch kostet reiner Alkohol, auch Ethanol oder Weingeist genannt, dort sehr viel Geld. Es ist zu beachten, dass es in deutschen Apotheken Alkohol in zwei verschiedenen Formen gibt, nämlich unvergällt, also als sogenannter reiner Alkohol, und vergällt; letzterer ist zwar billiger aber nicht trinkbar!
  • Bitte immer auf Hygiene und Sauberkeit achten. Der Olivenblätter-Likör muss mehrere Wochen lang ziehen. Wenn nicht bei jedem Schritt auf Sauberkeit bei der Herstellung und Abfüllung geachtet wird, können sich Bakterien und Krankheitserreger vermehren.
  • Die Herstellung von alkoholischen Getränken in größeren Mengen ist in Deutschland gesetzlich geregelt. Zum Verkauf wird eine Lizenz benötigt. Kleinere Mengen zum Eigengebrauch dürfen jedoch herstellt werden.
  • Damit sich der Zucker über den gesamten Reifezeitraum mit den Inhaltsstoffen der anderen Zutaten langsam verbinden kann, empfehlen wir für dieses Rezept ihn von Beginn an dazuzugeben. Der einzige Nachteil dabei ist, dass ein wenig Zucker auch in die Olivenblätter einzieht, welche im Anschluss herausgefiltert und weggeworfen werden; da dies aber im Endeffekt eine nur unwesentliche Menge ausmacht, ist der „Verlust“ unserer Meinung nach vertretbar.
  • Zu guter Letzt, auch wenn Likör schön süß ist und lecker riecht – alkoholische Getränke sind grundsätzlich nichts für Kinder!

Quellen: Wikipedia

Rezept von Tom Pantone © und Stephan Schmitz – freihändigkochen.de ©

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Olivenblätter-Joghurtbombe

Für 4 Personen:
4
 Esslöffel gemahlener Bio Olivenblättertee

Die Joghurtbombe ist eine erfrischende, kalte Nachspeise für die heißen Sommertage die hoffentlich bald kommen werden. Auch wenn nur wenige Zutaten in diesem Dessert stecken und die Zubereitung ziemlich einfach ist, das Ergebnis sieht beeindruckend nach mehr aus.
Die gesunden Olivenblätter verleihen der Süßspeise eine helle, leicht mintgrüne Farbe und bilden nicht nur optisch sondern auch geschmacklich einen wunderbaren Kontrast zu den roten Beeren. Kurzum, dieser Nachtisch ist eine bombige Überraschung für ihre Gäste und eine außergewöhnliche Alternative zur üblichen Eiscreme mit Himbeersoße.

Zutaten 
250 g Naturjoghurt
60 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillinzucker
1 Becher Schlagsahne
Saft einer halben Limette oder alternativ 1 EL asfar Zitronenöl
250 g frische oder tiefgefrorene Beeren (Beerenmischung, Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren etc.)
4 EL gemahlener Bio Olivenblättertee
evtl. weiterer Zucker nach Bedarf

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Nur wenige Zutaten werden für die Zubereitung einer Olivenblätter-Joghurtbombe benötigt

Zubereitung – Einen Tag vor dem Anrichten Joghurt, Zucker, Vanillinzucker, Limettensaft bzw. Zitronenöl sowie die gemahlenen Olivenblätter miteinander verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Ein Sieb mit einem sauberen Geschirrtuch auslegen und auf eine passende Schüssel stellen. Die Masse in das Sieb füllen und über Nacht kühl stellen. Positiver Nebeneffekt: Die Olivenblättern haben Zeit sich mit den anderen Zutaten zu verbinden. Erfahrungsgemäß entfalten sie dadurch viel besser ihre geschmacklichen Qualitäten.

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Die Beeren müssen zubereitet und die „Bombe“ jetzt nur noch aus dem Sieb „springen“

Am nächsten Tag die feste Masse sehr vorsichtig aus dem Sieb auf einen grossen Teller stürzen. Die gefrorenen Früchte nicht vollständig auftauen. Einige davon zum Dekorieren aufheben. Nur die Hälfte der Früchte pürieren und den Rest ganz dazu geben. Nach Belieben mit Zucker süßen. Die Olivenblätter-Joghurtbombe mit Früchte umlegen und nach eigenem Gusto dekorieren.

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Statt Beeren können auch andere Früchte für die Olivenblätter-Joghurtbombe verwendet werden

Geschmacksprofil – Die Olivenblätter-Joghurt-Sahne Mischung ist angenehm cremig und von lockerer Konsistenz – ähnlich wie bei einer Käsesahne-Torte. Im ersten Augenblick vermeinte ich einen Hauch von „Waldmeister-Geschmack“ in ihr zu entdecken, aber das ist ein rein subjektiver Eindruck, den es zu bestätigen gilt – ich werde daher bald wieder „eine Bombe basteln“ :-). An Stelle von Himbeeren können natürlich auch andere Beerensorten oder Früchte verwendet werden.

Tipp – Vor der Zubereitung für genügend Platz im Kühlschrank sorgen, sonst könnte es ziemlich eng darin werden! Bitte auf jeden Fall die gemahlenen Olivenblätter vor Gebrauch sieben – zum Beispiel mit einem Teesieb. Die grösseren und meist härteren Bestandteile werden so entfernt. Übrigens können die Blätter mit einem Pürierstab (mit geschlossenen Aufsatz) ganz gut zerkleinert und mit einer alten elektrischen Kaffee-Mühle sogar beinahe „pulverisiert“ werden.

Rezept von Tom Pantone ©
„Ich möchte ganz herzlich meiner Freundin Lula Mae Barnes danken die mich u.a. bei den Rezept-Vorbereitungen tatkräftig unterstützt hatte.“

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Frühstücks-Joghurt mit gemahlenen Olivenblättern

Für 1 Glas circa 200 ml:
2 bis 3 Teelöffel gemahlener
Bio Olivenblättertee

Dieses Frühstückchen besteht aus nur 6 einfachen Zutaten. Ein Müsli mit Joghurt das leicht und schnell zubereitet ist und richtig Power hat! Die in den Olivenblättern vorkommenden Substanz namens Oleuropein hat eine stark antioxidative Wirkung auf unseren Körper. Oleuropein ist ein mächtiges Antioxidans das den Alterungsprozess unserer Körperzellen verlangsamt und uns jung und vital hält. Auch das in den Blättern enthaltende Chlorophyll ist ein sehr wichtiger Wirkstoff, welcher das Blut reinigt, die Zellatmung anregt und sämtliche Gehirn- und Organfunktionen verbessert.
Aber in den Olivenblättern stecken noch weitere wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Andere für unseren Körper wichtige Nährstoffe, wie Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Fettsäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren finden sich in den anderen Zutaten. Ein Orangenöl Joghurt-Müsli garantiert uns somit einen gesunden und sehr geschmackvollen Start in den Tag.

Das delikate asfar Orangen-Olivenöl verleiht diesem Frühstückchen eine frisch-fruchtige Geschmacksnote.

Zutaten 
150 g milder Joghurt (3,8 %)
2 bis 3 TL Bio Olivenblättertee (gemahlen)
1 EL Honig
3 EL Basis-Müsli

1 EL asfar Orangenöl
2 bis 3 EL Beeren – z.B. Brombeeren, Himbeeren, Heidel- und Johannisbeeren 

Zubereitung – Die fein gemahlenen Olivenblätter zusammen mit Honig und Olivenöl sehr gut mit dem Joghurt verrühren. Schichtweise abwechselnd mit dem Basis-Müsli in ein Glas oder eine Schale geben. Mit den Beeren en top dekoriert servieren. Wer möchte kann mit einer Prise gemahlener Olivenblätter den Joghurt abschliessend noch etwas bestäuben.

Ein gesunder Power-Joghurt für den geschmackvollen Start in den Tag

Tipp – Am Besten bereitet man diesen Joghurt am Vorabend (ohne Müslikörner) zu und stellt ihn über Nacht wieder in den Kühlschrank zurück. Die Olivenblätter haben dann Zeit sich mit den anderen Zutaten zu verbinden und entfalten dadurch viel besser ihre geschmacklichen Qualitäten.

Rezept von Tom Pantone ©

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Warme Olivenblätter-Milch

Für 1 Tasse circa 250 ml:
2 Teelöffel gemahlener Bio Olivenblättertee

Seit langer Zeit nutzt die traditionelle chinesische und indische Medizin die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften von Gewürzen. Die westliche Medizin konnte deren Wirkungen in wissenschaftlichen Studien bestätigen. Ein paar dieser Gewürze finden sich auch in diesem Rezept wieder.
Der Zimt mit seinem entzündungssenkenden Hauptwirkstoff Zimtaldehyd, der Fenchel mit dem Wirkstoff Anatol und nicht zuletzt die Olivenblätter mit ihren Phenolische Verbindungen machen aus diesem Getränk sozusagen eine „flüssige Schmerztablette“. Abgesehen davon ist die warme Olivenblätter-Milch sehr lecker und kann geschmacklich durchaus mit einem Glas Kakao mithalten.
Die Antwort auf die Frage, ob sie besser am frühen Morgen getrunken wird oder abends, sozusagen als Gute-Nacht-Betthupferl mit schmerzlindernder Wirkung, sollte am Besten mit dem abgestimmt werden, was einen danach noch erwartet … 😉 .

Honig, Fenchelsamen, Zimt, Kardamom und Olivenblätter sind die Zutaten für die Olivenblätter-Milch

Olivenblätter, Fenchelsamen, Kardamom, Zimt und Honig sind die Zutaten für die Olivenblätter-Milch

Zutaten 
Ein paar Fenchelsamen
Etwas gemahlenes Kardamom
1/2 Zimtstange (gemahlen)
2 TL Bio Olivenblättertee (gemahlen)
1 Prise Chilipulver (optional)
2 – 3 TL Honig oder Rohrzucker

250 ml Vollmilch

Zubereitung – Die Gewürze, Fenchel, Kardamom, Zimt und die Olivenblätter am Besten gemahlen zusammen mit der Vollmilch in einen Topf geben und alles zugedeckt bei kleiner Hitze mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Dann den Honig (oder Zucker) beifügen und falls etwas Schärfe gewünscht wird eine Prise Chilipulver unterrühren, kurz aufkochen (Vorsicht vor dem Überschäumen). Den Herd abschalten und den geschlossen Kochtopf für weitere 5 Minuten auf der heißen Herdplatte stehen lassen. Anschliessend die Milch durch ein Haarsieb in ein Glas gießen.

Ein Glas mit warmer Olivenblätter-Milch

Gute-Nacht-Betthupferl mit schmerzlindernder Wirkung – Ein Glas mit warmer Olivenblätter-Milch

Geschmacksprofil – Diese exotische warme Milch hat den Geschmack der gute Laune macht und ist nebenbei auch noch eine ganz leckere „flüssige Schmerztablette“ für zwischendurch.

Rezept von Tom Pantone ©

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Spinatcremesuppe mit Olivenblättern

Rezept für 4 Personen:
3 Esslöffel Bio Olivenblättertee

Echter Spinat (Spinacia oleracea) ist eine geschätzte Nahrungspflanze. Junge Spinatblätter können roh als Salatzutat verwendet werden. Häufiger werden die Blätter jedoch gekocht und als Gemüse verzehrt. In der deutschen Küche wird pürierter Spinat traditionell in Begleitung mit Spiegelei und Kartoffeln, in Schwaben auch mit Spätzle, serviert.

Wie die Olivenblätter wird und wurde auch der Spinat als Heilpflanze verwendet. Die Pflanze ist ein Mittel gegen Blähungen und die Samen gelten als Abführmittel (Laxativum). In Experimenten wurden sogar hypoglykämische Eigenschaften nachgewiesen. Spinat diente früher auch zur Behandlung von Nierensteinen. Die Blätter wurden als fiebersenkendes Mittel sowie bei Entzündungen der Lunge und des Darms verwendet; die Spinatsamen bei der Behandlung von Atmungsproblemen, Leberentzündung und Gelbsucht eingesetzt. Kein Wunder also, dass der berühmte Seemann ‚Popeye‘ geradezu vor Gesundheit strotzt und eine solch außergewöhnliche Kraft entwickeln kann. Zählt man zu all den positiven Aspekten des Spinats, auch noch die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Olivenblätter dazu, ist das hier vorgestellte, aus beiden Zutaten komponierte Power-Süppchen umso mehr die Mahlzeit, von der nicht nur Comic-Helden träumen … Uuups … wie ich sehe, wurde die Suppe gerade weggefuttert  😀

Zutaten 
1 Liter Gemüsebrühe
2 EL Bio Olivenblättertee
2 kleine Karotten, fein gewürfelt
50 g Sellerieknolle, fein gewürfelt
1/2 kleine Pastinake, gewürfelt
1 Schalotte
1 kleine Knoblauchzehe
3 EL Bio Olivenöl
200 ml saure Sahne
250 g frischer Blattspinat
1 TL Kurkuma
Prise Salz und Pfeffer aus der Mühle
Muskatblütenpulver nach Geschmack
2 EL Stärke
1/2 Frühlingszwiebel, fein geschnitten
Gehackte, geröstete Pekanüsse (in trockener Pfanne ca. 3 Minuten)

Spinatcremesuppe Teller Löffel

Spinatcremesuppe mit Olivenblättern

Zubereitung – Die Gemüsebrühe aufkochen und darin 2 EL Olivenblätter 10 Minuten ziehen lassen. Das Wurzelgemüse, die Schalotten und das Knoblauch in heißem Olivenöl in einem Topf andünsten bzw. leicht anbraten bis sie bissfest sind. Davon 2 EL der Karottenwürfel beiseite stellen. Die Gemüse-Olivenblätterbrühe durch einen Sieb in den Topf geben, d.h. also die Gemüsewürfel damit ablöschen, und anschließend die Gewürze und die saure Sahne zugeben. Alles zusammen ca. 1 Minute sehr fein pürieren und die Suppe kurz aufkochen lassen. Die Stärke in etwas Milch auflösen und die Suppe damit cremig abbinden und ca. 3 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. 

Anrichten – Das Gericht in die Suppenteller verteilen und mit dem Topping, also den Karottenwürfeln, den gehackten und gerösteten Pekanüssen und den Frühlingszwiebeln, bestreuen.

Rezept von Stephan Schmitz – freihändigkochen.de ©

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starke Olivenblätter Reduktion (langes Sieden)

Auf circa 5 Liter Wasser:
150 g Bio Olivenblättertee

150 g luftgetrocknete Olivenblätter mit 5 Liter Wasser übergiessen und in einem großen Kochtopf bei schwacher Hitze zugedeckt ziehen lasen. Die Temperatur darf 85° Celsius nicht übersteigen und sollte daher stündlich kontrolliert werden ! 

Nach 6 Stunden kann man den Deckel des Kochtops eine Spalt öffnen und nach 10 Stunden wird der Topf mit so viel Wasser aufgefüllt, dass man wieder auf die Ausgangsflüssigkeit kommt. Dann wird der Deckel wieder geschlossen.

Arzt unter einem Olivenbaum sitzend bereitet ein Elixier zu. Aus einer arab. Übersetz. der ‚Materia Medica‘

Erst nach einer Siedezeit von insgesamt 12 Stunden bei einer Idealtemperatur von 85° kann man „den Topf vom Feuer nehmen“ und die verbliebene Flüssigkeit auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Im Anschluss den fertigen Olivenblättertee filtern und ihn in dann in gut gereinigte Glasflaschen abfüllen. Am Besten eignen sich getönte Glasflaschen (Mineralwasser- od. Weinflaschen – keine PET-Flaschen) die gut verschlossen werden können.

Der Tee kann maximal bis zu 14 Tage halten – sollte dann aber bitte immer gut verschlossen im Kühlschrank gelagert werden. Die abgeseihten Blätter wegwerfen und nicht mehrfach benutzen !

Diese Teevariante ist zur Stärkung des Immunsystems geeignet.

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